Kos – eine griechische Insel – Antike, Moderne, Tradition, feine Sachen… ?

erstellt am: 05.09.2012 | von: h.quadt | Kategorie(n): Allgemein, Reisen
Bucht v.Kefalos

Bei allen Reisen, die ich mache, schaue ich immer wieder gerne, ob sich nicht irgendwo noch feine Sachen finden lassen. Diesmal war das Reiseziel die griechische Insel Kos. Kein Geheimtipp, denn sie wird schon lange und oft von Touristen aus aller Welt besucht. Gibt  es das typisch griechische noch. Wenn ja, wie sieht es aus ? Wo kann man es finden ?

Leicht wird es einem nicht gemacht. Man muss schon genau hinschauen. Am einfachsten  ist es noch mit den Kulturdenkmäler und Ausgrabungsstätten aus der Antike, und den Zeitepochen danach. Wer sich für Geschichte interessiert und nicht nur für die griechische, denn irgendwie waren schon alle mal hier, Römer, Kreuzritter, Türken, Italiener, Engländer und sogar Deutsche, der kann hier an vielen Orten, Zeichen der Vergangenheit finden. Von der altgriechischen klassischen Periode, der byzantinischen und der mittelalterlichen Epoche, bis zu den türkischen Besetzungen, hat Kos die Vergangenheit gut überstanden und pflegt die unvergänglichen Monumente. Vieles ist zerstört und irreparabel, und trotzdem üben diese Sehenswürdigkeiten eine magische Anziehungskraft auf uns Touristen aus. Schön ist, dass die meisten frei zugänglich sind. Kein Eintritt, keine Öffnungszeiten.

Einige liegen mitten in der Hauptstadt Kos und sind zu Fuß einfach zu erreichen. Der antike Markt, das klassische Odeum, Casa Romana, die antike Sporthalle NXistoi und natürlich das Castel Nerantzia, direkt am Hafen. Etwas außerhalb der Stadt, ca. 4 km, liegt das Asklepion. das erste Krankenhaus der Welt. Für Interessierte gibt es auch dazu mehr. Ein Ort den man auf jeden Fall aufsuchen sollte. (Geschlossenes Gelände: geöffnet von 9.00 – nur 15.00 Uhr leider, nachmittags ist es hier besonders schön)  An allen Orten darf man sich frei zwischen alten Säulen und Trümmerstücken bewegen und kann sich vage vorstellen wie es früher einmal dort gewesen sein könnte. Wunderschön sind einige wieder freigelegte Mosaikböden.

Die größte Versuchung ist hier wahrscheinlich immer, dem Wunsch, einen kleinen Stein oder eine Scherbe als Souvenir mit nach Hause nehmen zu wollen, nachzugeben. Denn das ist strengstens verboten und gibt richtig Ärger, selbst nur das Aufheben und Anschauen von solchen Dingen, darf man eigentlich nicht. Alles muss so liegenbleiben, wie man es vorfindet und das ist verständlich, denn wenn jeder etwas mitnehmen würde, wäre wahrscheinlich  schon nichts mehr da. Viele archäologische Schätze befinden sich heute schon in Museen außerhalb Griechenlands, da viele frühere Ausgrabungen vom Ausland finanziert und durchgeführt wurden. So finden Sie berühmte Stücke der Asklepion Anlage heute in London und Berlin.

Auch was das Meer so freigibt, darf man nicht behalten. Nach ein paar stürmischen Tagen fand ich am Strand einen Henkel von einem Tongefäß, ob der nun 1000 Jahre alt war und vom Meeresgrund an den Strand gespült wurde, oder von einen Teil aus einem griechischen Baumarkt stammte, wer weiß. Ich habe ihn schön dort liegen gelassen.

Jetzt aber von der Vergangenheit in die Gegenwart und zu den feinen Sachen.

Traditionelle, griechische  Produkte, die es sich lohnt mit nach Hause zu nehmen gibt es  noch. Man muss nur etwas genauer hinschauen und auch mal nachfragen.

–  feine Sachen finden sie in den einzelnen Rubriken beschrieben (erscheinen in den nächsten Tagen)

Olivenöl, Honig, Wein – Food

Übernachten auf Kos – Lifestyle

Lederwaren, Schmuck, Kosmetik – Mode

Keramik, Produkte aus Olivenholz, Muscheln & Schwämme – Wohnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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